Deutscher
  Verband Unabhängiger Prüflaboratorien

xx

Suchen in: Nachrichten

Wählen Sie Ihre Interessensgebiete:

und/oder suchen Sie im Titel
nach einem Begriff:



Materialanalytik
Verbraucherschutz & Lebensmittel
Umweltanalytik
Medizinische Bereiche
Kalibrierung
Qualitätsmanagement
Sonderbereiche

alle   Profil löschen

VUP mit neuem Konzept: Grundschulung von Probenehmern nach TrinkwV

Zielgerichtete Erweiterung der praktischen Unterweisung in das QM-System des Labors

01.06.2012 (SD)
Der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) hat sein Konzept zur Schulung externer Probenehmer nach Trinkawasserverordnung (TrinkwV) überarbeitet und an die neuen Regelungen der Akkreditierung angepasst. Der Verband reagiert damit auch auf die Positionen, die eine überwiegende Mehrheit der in Deutschland tätigen unabhängigen Trinkwasserlaboratorien auf seine Initiative hin im April 2012 zum Thema "Externe Probenehmer" beraten und beschlossen hatten (VUP-Info 12.052).

Seit Inkrafttreten der neuen TrinkwV zum 01.11.2011 meldet der VUP Einwände gegen die Praxis der "externen Probenahme" an und sieht dringenden Regelungsbedarf (VUP-Info 12.052). Im Zusammenhang mit Haftungsfragen bestehen für akkreditierte Laboratorien hier insbesondere Bedenken hinsichtlich der ausreichenden Qualifikation externer Probenehmer, sowie der Rückgriffshaftung auf diese selbst bzw. auf deren Arbeitgeber.
War es früher eine Vorgabe vieler Bundesländer, externe Probenehmer in die umfangreichen Grundlagen und die Praxis im Rahmen einer zweitägigen Grundschulung zu unterweisen, ist dies nach den neuen behördlichen Vorgaben ohne jegliche Berücksichtigung der Vorbildung der Interessenten bereits nach einer eintägigen Unterweisung möglich.
Nach der Verbandsposition ist "in der Regel für eine solche Schulung, einschließlich praktischem Teil und Prüfung ein einziger Schulungstag nicht ausreichend".

Das neue Konzept des VUP gliedert die Ausbildung der Probenehmer in zwei Teile:
Im ersten Teil werden lediglich die Mindestvorgaben der theoretischen und praktischen Ausbildung erfüllt. Um aber ausreichend für eine vertragliche Bindung an das akkreditierte Labor qualifiziert zu sein, erfolgt im zweiten Schulungsteil eine vornehmlich praktische Einweisung in dessen Qualitätsmanagementsystem.

Auf diese Weise trägt der VUP seiner Forderung nach einer ausreichenden, zweitägigen Grundausbildung der Probenehmer Rechnung. Zudem geht das neue Konzept auf die Erfahrungen von weit über 100 Schulungen ein: Die praktische Unterweisung in das akkreditierte System des Labors wird zielgerichtet erweitert.

Auf erste Schulungsangebote nach diesem neuen Konzept hat der Verband in seiner Mitteilung 12.053 vom 10.05.2012 und den dort als downloads verfügbaren Programmen hingewiesen.




InfoNr.: 12.064
Autor:SD
Rubrik:ALL
Stichw.:Externe Probenahme
Trinkwasser
Legionellen
Zugang:frei
erstellt:01.06.2012
geändert:06.06.2012
archiviert:
Zugriffe:482
zuletzt:22.05.2013
14:51